
Schlafend auf einem Boot,
Ganz hilflos in großer Not,
Einsam und ganz allein.
Wann trifft Seine Hilfe ein?
Von Türmen aus Wellen umgeben,
Ohne Hoffnung scheint eigenes Streben.
Ihre Weisheit war fern und dahin.
Wo blieb da der höhere Sinn?
Ihre Seelen taumelten und wankten,
Die Segel im Sturme nur schwankten.
Sie schrieen nach Hilfe im Sturm,
Ein Mensch, der sich fühlt wie ein Wurm.
Aus dem Schlafe Er sich dann erhob,
Den Unglauben tadelnd Er von sich schob.
Befahl Er dem See und dem Wind,
Im Schoße des Schöpfers zu ruhen wie ein Kind.
Die Verheißung sie blieb doch bestehen,
Das andere Ufer durften sie sehen.
Er führte sie in den sicheren Hafen,
Behütend und treu stand Er zu Seinen Schafen.
Ist nicht Er der ewige Anker der Seele?
Selbst Stürme folgen Seinem Befehle.
Furcht im Sturm muss nicht sein,
Nur Ehrfurcht und Glaube allein.
Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not, und Er holte sie aus all ihren Ängsten heraus. Er verwandelte den Sturm in Windstille, die Wellen des Meeres beruhigten sich. Wie froh war man auf dem Schiff, dass sich die Wogen legten und Gott sie den ersehnten Hafen erreichen ließ! Nun sollen sie dem Herrn danken für Seine Güte und für Seine Wunder, die Er für die Menschen vollbringt. Psalm 107,28-31