Barnabas – der Tröster

Wir haben einen Vater der Barmherzigkeit und GOTT allen Trostes, der uns in unseren Bedrängnissen und Schwierigkeiten tröstet (vgl. 2. Kor. 1,3-11). Wir müssen als Kinder GOTTES oft die Leiden des Christus durchmachen, um Ihn und die Gemeinschaft Seiner Leiden besser kennen zu lernen (vgl. Phl. 3,10). Je mehr wir aber die Gemeinschaft Seiner Leiden erleben, umso mehr werden wir auch den Trost GOTTES erleben. Im Leid werden wir von GOTT höchstpersönlich getröstet. Er ist der GOTT allen Trostes. Er ermutigt uns mit jedem nur denkbaren Zuspruch und Trost, wenn sich die Leiden des Christus über uns ergießen. GOTT ist aber nicht nur der beste Tröster, Er ist auch der beste Lehrer, wie man tröstet. Wenn wir von GOTT getröstet werden, dann erwartet Er, dass wir diesen Trost und diese Ermutigung an andere weitergeben. Der Segen GOTTES muss immer mit anderen geteilt werden. Paulus und seine Mitarbeiter waren sehr oft durch sehr großes Leid gegangen, aber in dem allen haben sie weit überwunden durch den, der sie geliebt hat – Christus (vgl. Röm. 8,37). Wenn Leid sie übergossen hat, floss durch sie Trost und Ermutigung. Wenn Leid von außen auf sie eintraf, wurde das Leid in ihnen zu Trost für andere umgewandelt. Paulus hatte Leid empfangen und durch die Gnade GOTTES Trost und Ermutigung für andere daraus gemacht. Wer Anteil an den Leiden Christi hat, der hat auch Anteil am Trost Christi.

Leid lehrt uns, nicht auf uns selbst zu vertrauen, sondern auf GOTT. Leid lehrt uns Hoffnung, weil Hoffnung im Leid oft das Einzige ist, was uns noch hält und uns Kraft und Mut gibt.

Bedrängnisse und Leiden bewirken standhaftes Ausharren und Geduld, weil wir im Leid oft keine andere Wahl haben, als durchzuhalten (vgl. Röm. 5,3-5). Wenn wir lernen, im Leid stark zu sein und durchzuhalten, wird dadurch unsere Hoffnung gestärkt, weil wir erleben, wie die Hoffnung, die in uns lebt, uns Kraft zum Durchhalten gibt. Geduld und Ausharren in Bedrängnissen vertiefen und festigen unseren Glauben und unsere Hoffnung, weil wir GOTT im Leid ganz persönlich als Tröster erleben. Diese Erfahrungen mit GOTT stärken unsere Hoffnung auch für die Zukunft, weil wir uns an die Erlebnisse mit GOTT erinnern können. Die Hoffnung lässt nicht zuschanden werden, weil die Hoffnung der Herrlichkeit in uns wohnt. GOTT hat Sich Selbst durch Seinen Geist in unsere Herzen ausgegossen. GOTT ist Liebe. GOTT hat nicht nur Seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen, sondern auch sich selbst durch Seinen Geist. GOTT verbürgt mit sich selbst, dass wir uns keine falschen Hoffnungen machen. Auch in Psalm 25 lesen wir, dass niemand zuschanden wird, der auf GOTT hofft. Wenn wir GOTT lieben, wird Er nicht zulassen, dass wir zuschanden werden. GOTT wird sicherstellen, dass alle unsere Hoffnungen, die im Himmel aufbewahrt sind, erfüllt werden. Natürlich erfüllt GOTT nicht alle unsere irdischen Hoffnungen und natürlich werden wir auf dieser Erde auch zuschanden und verachtet, aber letztendlich wird sich im Himmel zeigen, dass wir uns keine falschen Hoffnungen gemacht haben, weil wir an Christus geglaubt haben. GOTTES Geist ist das Unterpfand, das uns garantiert, dass wir uns keine falschen Hoffnungen machen (vgl. Eph. 1,14).

Als der Herr den Jüngern ankündigte, dass er sie verlassen würde, waren die Jünger sehr traurig darüber (vgl. Joh. 16,5-7). Er wollte ihnen aber klarmachen, dass es gut für sie sei, dass Er zum Vater geht, weil dann der Beistand und Tröster kommen und in ihnen wohnen würde. Christus versprach den Jüngern, dass Er den Beistand zu ihnen senden würde. Wir haben von GOTT einen Beistand, Tröster und Fürsprecher erhalten. Wir sind keine Waisenkinder, die von Christus verlassen wurden und arm und hilflos durch dieses Leben auf dem Weg der Wahrheit taumeln müssen. Wir haben den Geist GOTTES, der uns dazu befähigt, den Weg der Wahrheit und des Gehorsams zu gehen. Christus lebt durch Seinen Geist in uns. Genau wie wir im Heiligen Geist einen Tröster und Ermutiger haben, sollen auch wir Tröster und Ermutiger sein.

In der Bibel gibt es eine Person, die dafür bekannt war, dass sie andere ermutigt und getröstet hat. Sein Name war Josef, aber jeder nannte ihn Sohn des Trostes oder Barnabas. Barnabas war wie Paulus jemand, der die Leiden des Christus standhaft ertragen hat. Er hatte sich im Leiden durch standhaftes Ausharren bewährt und hat dadurch vielen anderen Trost und Hoffnung gespendet. Durch Barnabas wurde die Liebe GOTTES an andere weitergegeben.

Trost durch Freigiebigkeit

Barnabas spendete einen sehr großen Teil seines Vermögens, um anderen Menschen zu helfen (vgl. Apg. 4,32-37). Er war niemand, der nur mit Worten tröstete. Er tröstete durch Taten. Hungernde Menschen brauchen keine warmen Worte, sondern ein warmes Essen. Dadurch dass Barnabas seinen Besitz verkaufte, büßte er nicht nur finanziellen Schaden ein, sondern er verlor auch seinen sozialen Stand. Durch seinen Besitz war Barnabas sozial anerkannt und geachtet. Er achtete die Bedürfnisse anderer Menschen höher als seine eigenen. Tröster und Ermutiger sind Menschen, die bereit sind, große Opfer zu bringen. Ein wahrer Ermutiger gebraucht mehr als Worte, um anderen zu helfen. Wir Christen haben sehr oft unsere soziale Verantwortung vernachlässigt. Wir meinen, wenn wir für verfolgte Christen gebetet haben, hätten wir ein sehr geistliches Werk vollbracht. Beten ist das Wichtigste, aber es ist nicht das Einzige, was wir tun sollen. Barnabas hat andere in ihrem Leid ermutigt, indem er sie tatkräftig und finanziell unterstützt hat. Wenn wir mit den Hungrigen unser Brot teilen und arme, verfolgte Menschen in unseren Häusern und Gemeinden aufnehmen, dann wird unser Licht hervorbrechen wie die Morgenröte. Wenn wir unsere Augen nicht vor den Nöten unserer Mitmenschen verschließen, wird die Herrlichkeit des HERRN unsere Nachhut sein (vgl. Jes. 58,7-8).

GOTTES Geist ist für uns nicht nur ein Zusprecher von schönen Worten, sondern Er kümmert sich auch um unsere täglichen Bedürfnisse.

Trost durch Fürsprache

Paulus musste, nachdem er in Damaskus das Evangelium verkündigt hatte, fliehen, weil man ihn töten wollte. Die anderen Christen in Damaskus ließen ihn nachts in einem Korb über die Stadtmauer hinab, damit er entkommen konnte. Paulus reiste daraufhin nach Jerusalem und versuchte, sich dort der Gemeinde anzuschließen. Da Paulus in Jerusalem immer noch als der größte Christenverfolger bekannt war, glaubte ihm niemand, dass er wirklich Christ sei. Alle dachten vermutlich, dass das nur ein Trick sei, um die Gemeinde zu unterwandern. Niemand wollte etwas mit Paulus zu tun haben, außer Barnabas (vgl. Apg. 9,26-27). Barnabas vertraute Paulus als niemand anderes ihm vertraute. Er gewährte einem ehemaligen Feind einen Vertrauensvorschuss, den dieser nicht verdient hatte. Barnabas hatte sich für Paulus eingesetzt und ist als Fürsprecher für ihn aufgetreten. Echte Tröster sind immer auch echte Fürsprecher. Wenn wir keine Fürsprecher vor GOTT und vor Menschen sind, sind wir auch keine wahren Tröster. Anderen Menschen echtes Vertrauen zu schenken, kann mehr ermutigen als alles andere. Wenn wir wirkliche Tröster und Ermutiger werden wollen, müssen wir erst Fürsprecher sein. Nur wenn wir vor GOTT und vor Menschen für andere in der Fürbitte eintreten, sind wir wahre Tröster und Ermutiger. Gebet für andere ist die größte Ermutigung, die es gibt. Barnabas war jemand, der für andere gebetet hat. Er hat sich vor GOTT und vor Menschen für andere eingesetzt. Wenn wir andere Menschen verteidigen, wenn man ihnen Unrecht tut, ist das eine große Ermutigung. Paulus war sicherlich entmutigt, als niemand in Jerusalem etwas mit ihm zu tun haben wollte. Er war sicherlich einsam und verlassen. Ohne Barnabas wäre Paulus weiter alleine geblieben und hätte die Gemeinschaft der Gläubigen nicht genießen können. Durch Fürsprache können wir andere Menschen in ihrer Einsamkeit trösten und ermutigen.

Trost durch Demut

Barnabas und Paulus haben gemeinsam das Evangelium in vielen Städten verkündigt. In Antiochia hatten sie versucht, den Juden das Evangelium in den Synagogen zu verkündigen (vgl. Apg. 13,43). Als die Juden das Evangelium nicht annehmen wollten, sind gottesfürchtige Heiden auf Paulus und Barnabas zugekommen, weil sie das Evangelium hören wollten. Bis zu dieser Begebenheit wurde Barnabas in der Apostelgeschichte immer vor Paulus erwähnt, weil er der Leiter der Missionsgruppe war. Barnabas hatte Paulus in Kapitel 11 zu sich geholt, damit sie gemeinsam den Christen in Antiochia dienen konnten. Barnabas war aber demütig genug, die Leitung der Gruppe an Paulus zu übergeben. Er überließ Paulus den Vortritt. Es kostet sehr viel Demut zurückzustehen, damit jemand anderes im Rampenlicht stehen kann. Paulus war ab diesem Zeitpunkt der Wortführer der Gruppe (vgl. Apg. 14,12). Er war die Stimme GOTTES für die Heiden. Barnabas war nicht mehr der Sprecher der Gruppe, dem jeder zuhörte, sondern Paulus.

In Apostelgeschichte 15,12 wird die Reihenfolge der beiden wieder getauscht. Als Barnabas und Paulus auf dem Apostelkonzil waren, übernahm Barnabas wieder die Wortführerschaft, weil er sehr wahrscheinlich derjenige war, der in Jerusalem angesehener war. Die Gemeinde in Jerusalem kannte Barnabas besser als Paulus, weshalb es Sinn machte, dass er zu der Gemeinde und zu den anderen Aposteln sprach. Sowohl Barnabas als auch Paulus besaßen die Demut, anderen den Vortritt zu lassen und andere im Rampenlicht stehen zu lassen. Barnabas investierte sich selbst in Paulus, um Paulus zu einem Leiter in der damaligen Christenheit zu machen. Als Paulus dann reif genug war, die Leitung der Gruppe zu übernehmen, hat Barnabas ihm die Leitung überlassen. Barnabas hat andere demütig ermutigt, damit sie selbst zu Ermutigern werden können.

Trost durch zweite Chancen

In Apostelgeschichte 15,36-41 hatten Paulus und Barnabas einen heftigen Streit wegen Markus. Markus hatte Paulus und Barnabas während ihrer ersten Missionsreise im Stich gelassen (vgl. Apg. 13,13). Als Markus Buße getan hatte, gab Barnabas ihm eine zweite Chance. Barnabas wollte Markus auf die zweite Missionsreise mitnehmen, obwohl Markus sie im Stich gelassen hatte. Natürlich hatten beide auf ihre Art und Weise recht. Paulus hatte recht damit, dass man sich nicht auf Markus verlassen konnte und dass man ihn nicht auf eine Missionsreise, bei der man jeden Mann brauchte, mitnehmen konnte. Und Barnabas hatte recht damit, dass man Markus auch nicht einfach aufgeben konnte, sondern sich um ihn kümmern musste. Beide hatten in dieser Situation eine unterschiedliche Aufgabe. Paulus musste sich um die Gemeinden kümmern und Barnabas musste sich um Markus kümmern. Beide waren GOTT gehorsam. Streit lässt sich auch unter geistlichen Menschen nicht immer vermeiden. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Aufgaben aufeinandertreffen, dann kann es auch mal zu Streit kommen. Barnabas hatte Markus ermutigt und sich um ihn gekümmert, als dieser von seinem Versagen sicherlich geplagt war. Wenn wir Menschen einfach aufgeben, wenn sie versagt haben, werden sie sich vielleicht nie von ihrem Versagen erholen. Markus wurde dann so wertvoll für das Reich GOTTES, dass er als ein Mitarbeiter von Petrus das Markus-Evangelium schrieb. Ohne Barnabas hätten wir möglicherweise das Markus-Evangelium nicht, weil Markus sich nie zu einem vertrauenswürdigen Diener im Reich GOTTES hätte entwickeln können. Markus hatte in Petrus einen Lehrer, der wusste, wie schmerzhaft und demütigend es war, den Herrn verleugnet und im Stich gelassen zu haben. Barnabas hat Menschen nicht aufgegeben. Er hat Paulus nicht aufgegeben, als niemand etwas mit Paulus zu tun haben wollte und er hat auch Markus nicht aufgegeben, als jeder von Markus enttäuscht war.

Trost durch Vergebung und Versöhnung

Paulus und Barnabas hatten sich wegen Markus im Streit getrennt, aber sie hatten einander auch wieder vergeben und sich versöhnt. In 1. Korinther 9,6 erwähnt Paulus Barnabas als es darum ging, dass auch er und Barnabas berechtigt seien, die Arbeit zu unterlassen. Da der erste Korintherbrief nach dem Streit zwischen Paulus und Barnabas geschrieben wurde, können wir davon ausgehen, dass Paulus und Barnabas sich wieder versöhnt haben und auch wieder zusammen gearbeitet haben. Auf jeden Fall hatte Paulus keine Bitterkeit im Herzen gegenüber Barnabas. Die Gemeinde in Korinth kannte Barnabas offensichtlich, sonst hätte Paulus ihn nicht erwähnt. Und sie kannte offensichtlich auch die Kombination Paulus und Barnabas, sonst hätte er sich und Barnabas nicht gemeinsam erwähnt, um sein Argument zu machen. Wenn Geschwister, die im Streit auseinander gegangen sind, sich vergeben und versöhnen, ist das nicht nur für die beteiligten Parteien ein Trost und eine Ermutigung, sondern auch für alle anderen. Vergebung und Versöhnung sind tröstend und ermutigend, weil Heilung von Beziehungen stattfinden kann. Kaputte Beziehungen sind entmutigend. Geheilte Beziehungen sind ermutigend.

In Kolosser 4,10 erwähnt Paulus Markus sogar als seinen Mitarbeiter und fordert die Gemeinde in Kolossä dazu auf, Markus bei sich aufzunehmen. In 2. Timotheus 4,11 fordert Paulus sogar Timotheus dazu auf, Markus mitzubringen, weil er ihm sehr nützlich zum Dienst sei. Als Paulus von so vielen Menschen am Ende seines Lebens aus Angst verlassen und im Stich gelassen wurde, wusste er, dass er sich auf Markus verlassen konnte (vgl. 2. Tim. 4,16). Markus wurde so wertvoll für Paulus, dass er ihn unbedingt bei sich haben wollte. Derjenige, der Paulus während seiner ersten Missionsreise im Stich gelassen hatte, wurde zu einer großen Ermutigung für Paulus, als er von anderen im Stich gelassen wurde. Die Entmutigung wurde zur Ermutigung, weil Barnabas Markus nicht aufgegeben hatte. Markus wurde für Petrus, für Paulus und für jeden von uns eine große Hilfe, weil Barnabas sich um ihn gekümmert hatte, als er versagt hatte.

Trostlosigkeit durch Heuchelei

Barnabas war ein großer Mann GOTTES, der aber auch seine Fehler und Schwächen hatte. In Antiochia wurde Petrus aus Menschenfurcht dazu verführt, zu heucheln und die Geschwister aus den Heidenvölkern zu verleugnen, sodass er von Paulus zurechtgewiesen werden musste (vgl. Gal. 2,11-14). Er zog sich zurück und wollte nicht mehr mit ihnen essen, als die Jünger des Jakobus in Antiochia eintrafen. Er hatte die Heidenchristen genauso verleugnet, wie er den Herrn verleugnet hatte. Im Prinzip hatte Petrus den Heidenchristen durch sein Verhalten zu erkennen gegeben, dass sie in seinen Augen unrein seien. Petrus verführte durch seine Heuchelei auch die anderen Juden dazu, zu heucheln. Selbst Barnabas, der eigentlich gemeinsam mit Paulus für die Verkündigung des Evangeliums unter den Heiden bekannt war, wurde von ihrer Heuchelei fortgerissen und zum Heucheln verführt. Das Verhalten von Petrus und Barnabas muss sehr verletzend für die Heidenchristen gewesen sein. Derjenige, der eigentlich hätte trösten und ermutigen sollen, wurde zu einer Enttäuschung und Entmutigung für die Heidenchristen. Dass Barnabas hier geheuchelt hatte und die Heidenchristen verleugnet hatte, war für ihn sicherlich auch eine sehr schmerzhafte und demütigende Lehre. Er wusste, dass auch er ein Versager war, der sündigte und Fehler machte und deshalb konnte er auch so verständnisvoll und rücksichtsvoll mit dem Versagen und den Fehlern anderer Menschen umgehen.

Wie konnte ein Mensch wie Barnabas, der genau wie jeder andere Fehler machte, ein Sohn des Trostes werden?

Barnabas konnte ein Sohn des Trostes sein, weil sein Vater der GOTT allen Trostes war. Barnabas selbst war kein Vater des Trostes, sondern nur ein Sohn des Trostes. GOTT ist der Vater des Trostes.

In Apostelgeschichte 11 wird beschrieben, was Barnabas zu einem Sohn des Trostes machte.

Barnabas war ein guter Mann, voll Heiligen Geistes und Glaubens (vgl. Apg. 11,19-26). Voll Heiligen Geistes zu sein, bedeutet, dass wir uns gegenseitig mit Psalmen, Lobliedern und anderen geistlichen Liedern ermutigen. Wir sollen GOTT gemeinsam und auch in unseren Herzen loben und anbeten und Ihm in allen Dingen danken (vgl. Eph. 5,18-21). Nur wenn wir voll Heiligen Geistes sind und voll Glaubens können wir geistliche Tröster und Ermutiger sein. Wir können Tröster sein, weil wir einen Tröster haben. Barnabas war als ein Tröster bekannt. Er ermutigte andere durch seine Freigiebigkeit, durch seine Fürsprache und durch seine Demut. Er gab Menschen nicht auf, wenn sie versagt haben und kümmerte sich um andere. Wenn er Fehler gemacht hatte oder Streit mit jemandem hatte, brachte er das in Ordnung und tat Buße, damit durch seine Sünde niemand entmutigt wird.

1. Thess. 5,11: Darum ermahnt euch gegenseitig und ermutigt einer den andern, wie ihr es auch tut!