
Die Ich-Bin-Aussagen des Herrn beinhalten grundlegende und essentielle Wahrheiten über den Sohn GOTTES. Sie zeigen uns, welche Aspekte der Herr bezüglich unserer Errettung und bezüglich unserer Nachfolge verkörpert. Das Brot des Lebens, die Tür für die Schafe, die Auferstehung und das Leben und der Weg, die Wahrheit und das Leben beziehen sich auf die Aspekte, die der Herr bezüglich unserer Errettung verkörpert. Das Licht der Welt, der gute Hirte, der Weg, die Wahrheit und das Leben und der wahre Weinstock verkörpern als Ich-Bin-Aussagen die Aspekte unseres Herrn, die für unsere Nachfolge relevant sind. Diese Aussagen über das Wesen und den Charakter unseres Herrn und Erlösers offenbaren uns ein schrittweises Wachstum in der Erkenntnis GOTTES. Die Jünger sollten nach und nach erkennen, wer Christus wirklich war und ist und was Er für sie und uns bedeutet. Die Ich-Bin-Aussagen zeigen das Glaubenswachstum eines Menschen. Jede Ich-Bin-Aussage erklimmt eine neue Stufe in der Beziehung zu Christus. Sie lassen sich mit einem Berg vergleichen, den ein Kind GOTTES erklimmen muss, bis es den Gipfel erreicht hat. Beim Besteigen dieses Berges der Erkenntnis GOTTES können keine Stufen übersprungen werden. Beim Wachstum im Glauben müssen wir erst die Verwirklichung der ersten Ich-Bin-Aussage erleben, bevor wir die zweite Ich-Bin-Aussage erreichen können. Bevor wir die vierte Ich-Bin-Aussage in ihrer vollen Tiefe erfassen können, müssen wir erst die dritte Aussage verinnerlicht haben. Nach und nach erkennen wir im Glaubensleben, was Christus alles für uns getan hat, wer Er ist und was Er für uns bedeutet.

Abbildung 3: Ich-Bin-Aussagen Christi
Am Fuße des Berges begegnet ein Mensch dem Brot des Lebens. Christus beginnt Seine Ich-Bin-Aussagen damit, dass wir Ihn als unseren Herrn und Erlöser aufnehmen müssen, indem wir Sein Fleisch, das Brot des Lebens, essen und Sein Blut trinken müssen, damit Er für uns zum Licht der Welt werden kann, dem wir nachfolgen sollen. Menschen kommen zu Jesus Christus, weil sie glauben, dass Er ihren Hunger und Durst nach Leben, nach Vergebung und nach Gnade stillen kann.
Nachdem ein Mensch seinen Lebenshunger in Christus gestillt hat, wird Er Christus nachfolgen. Das Licht der Welt weist uns den richtigen Pfad der Nachfolge. Menschen, die ihr ganzes Leben lang in der Finsternis umhergeirrt sind, brauchen das Licht des Lebens, das ihnen den richtigen Weg zeigt. Ohne das Licht des Lebens wird sich die Erlösung durch das Brot des Lebens nicht in unserem Leben verwirklichen.
Wenn Christus für uns zum Licht der Welt geworden ist und wir Ihm nachfolgen, erkennen wir, dass Er die Tür für die Schafe ist und wir durch Ihn gerettet wurden und aus und eingehen können, um Weide zu finden. Wiedergeborene Menschen erkennen sehr schnell, wie leicht man vom Weg der Nachfolge abkommt und wie groß die Gefahren sind, die am Wegesrand lauern. Es gibt Diebe, die stehlen, töten und verderben wollen. Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe, um Menschen zu suchen, die er verschlingen kann. In Christus sind wir sicher vor den Angriffen des Teufels und vor Dieben, die uns bestehlen wollen.
Wenn wir durch diese Tür eingegangen sind, wird uns bewusst, dass der Herr ein guter Hirte ist, der nicht nur Sein Leben für die Schafe lässt, sondern Seine Schafe kennt und Seine Schafe Ihn kennen. Christus zeigt uns nicht nur den richtigen Weg als das Licht der Welt, sondern Er geht uns sogar voran. Der gute Hirte geht den Weg mit uns gemeinsam. Er leitet uns auf dem rechten Pfad. Christus beschützt uns nachts als Tür zu den Schafen vor Räubern und tagsüber als guter Hirte vor wilden Tieren.
Je mehr wir den Herrn als guten Hirten kennen, umso mehr können wir auch darauf vertrauen, dass Er die Auferstehung und das Leben ist. Christus gibt uns als guter Hirte nicht nur Sicherheit und Hoffnung für dieses Leben, sondern als Auferstehung und das Leben bietet Er uns Hoffnung, die über dieses Leben und den Tod hinausgeht. Wenn Kinder GOTTES den Berg der Erkenntnis GOTTES erklimmen, wächst ihre Hoffnung immer mehr.
Wir werden dem Herrn nicht nur unsere Sünden und unsere Schuld, sondern unser ganzes Leben und unseren körperlichen Tod anvertrauen, weil der Herr der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und niemand zum Vater kommen kann als nur durch Ihn. Wenn Christus unsere einzige Hoffnung ist, dann ist Er auch unser einziges Ziel. Er ist der Weg zur Wahrheit und zum Leben. Wenn Christus unser Weg ist, haben wir das Ziel bereits erreicht.
Der Gipfel der Erkenntnis im Glaubensleben eines Christen zeigt sich in der letzten Ich-Bin-Aussage. So wie wir erkannt haben, dass wir Christus für unsere Errettung brauchen und Er der einzige Weg zum Vater ist, müssen wir erkennen, dass wir ohne Christus gar nichts tun können. Die Ich-Bin-Aussagen beginnen mit unserer Abhängigkeit von Christus bei unserer Erlösung, unserer Nachfolge, unserem Schutz, unserer Leitung, unserer Hoffnung und unserem Ziel und sie enden mit der Erkenntnis der Abhängigkeit von unserem wahren Weinstock. Jede Ich-Bin-Aussage verbindet das tragende Element unserer Abhängigkeit von Christus. Wir brauchen Christus für unsere Errettung, für unsere Nachfolge, für unseren Schutz, für unsere Leitung, als unsere Hoffnung und als unser Ziel.
| Ich-Bin-Aussage | Bedeutung |
| Das Brot des Lebens | Erlösung |
| Das Licht der Welt | Wegweisung/Nachfolge |
| Die Tür für die Schafe | Schutz |
| Der gute Hirte | Führung/Leitung/Schutz/Beziehung |
| Die Auferstehung und das Leben | Leben über den Tod hinaus/Hoffnung |
| Der Weg, die Wahrheit und das Leben | Exklusivität Christi/Alleinstellungsmerkmal/Ziel |
| Der wahre Weinstock | Absolute Abhängigkeit von Christus |